Patienten die Opfer neuer Auseinandersetzungen

Ein Schreiben der Berliner Kassenärztlichen Vereinigung, das die Berliner Krankenhäuser auffordert, schriftlich zu begründen, warum sie ambulante Akut- und Notfälle in der Notaufnahme werktags zwischen 7 und 19 Uhr behandeln, um ihre Gebühren zu erhalten, schafft neuen Zündstoff. Es geht wieder einmal um die Verteilung von Geldern zwischen den verschiedenen Leistungserbringern. Die Leidtragenden sind zwangsläufig die Patienten.

Mehr Informationen zu den Hintergründen und den Konsequenzen für die Patienten finden Sie unter anderem in der focus-online Kolumne von Rechtsanwältin Jana Hassel.

Es bleibt zu hoffen, dass die aktuelle Diskussion dazu führt, dass die Akut- und Notfallversorgung in Deutschland deutlich in beiden Sektoren (ambulant und stationär) gestärkt wird. Patienten brauchen in diesen Fällen einen einfachen, schnellen und sicheren Zugang zur ärztlichen Versorgung.